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Aus- und Weiterbildung

Bildung wurde früher in einem universellen Sinne verstanden. Lernen und Bildung sollte weit gefasst sein und diente der Charakterbildung.

Das Verständnis von Bildung hat sich gewandelt. Heute sind qualifizierte Arbeitskräfte ein wichtiger Standortvorteil für Deutschland im internationalen Wettbewerb. Diesen zu erhalten und zu fördern, ist eine der Aufgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Lebenslanges Lernen und fundierte Bildung sind aber auch ein Vorteil für Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt. Eine umfassende Schulbildung für alle Kinder ist der Einstieg. Eine Vertiefung erfolgt in einem Hochschulstudium oder in einer beruflicher Ausbildung.

Berufliche Ausbildung erfolgt meistens im dualen Berufsausbildungssystem. Es kombiniert die Ausbildung in einem Betrieb mit dem Besuch der Berufsschule. Die Beschäftigung im Betrieb vermittelt praktische Erfahrung. Der Schulunterricht ermöglicht die theoretische Vertiefung.

Um mehr Jugendlichen einen Ausbildungsplatz bieten zu können, schließen die Bundesregierung und Wirtschaftsverbände 2004 einen "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs". Gemeinsames Ziel ist es, über eine hohe Ausbildungsquote dem mittelfristig drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das Bundesprogramm "Perspektive 50plus" zielt darauf ab, die Berufschancen älterer Menschen zu verbessern. Der "Ausbildungsbonus" und die „Einstiegsqualifizierung“ unterstützen Unternehmen dabei, junge Menschen auszubilden.

Ein Studium an einer Hochschule (zum Beispiel Universität, Fachhochschule oder Technische Hochschule) ist eine wissenschaftliche Form der Ausbildung. Voraussetzung für ein Universitätsstudium ist die Allgemeine Hochschulreife (das Abitur), welche aber durch eine Berufsausbildung oder eine Begabtenprüfung ersetzt werden kann. Die Fachhochschule setzt die Fachhochschulreife voraus. Hilfe bei der Wahl des Studienfachs bieten die Bundesanstalt für Arbeit in ihrer Berufsberatung und die Hochschulen in Studienberatungen an.

In einigen Studienfächern gibt es nur wenige Studienplätze, daher sind sie zulassungsbeschränkt. Die Hochschulen wählen die Bewerber nach verschiedenen Kriterien aus, meist der Durchschnittsnote im Schulabschluss. In Studiengängen wie Medizin, Pharmazie oder Psychologie werden die Studienplätze bundesweit zentral durch die ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) vergeben.

Die Mittel des Europäische Sozialfonds (ESF) sind ein wichtiges Förderinstrument der nationalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales setzt sie gezielt ein, um die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und benachteiligte gesellschaftliche Gruppen wie Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein wesentliches Ziel des Ministeriums ist, Anreize für mehr berufsbegleitende Qualifizierung insbesondere auch für Ältere und Geringqualifzierte zu schaffen. Das Weiterbildungsprogramm "WeGebAU" und die Möglichkeit der Qualifizierung während der Kurzarbeit sind dabei wichtige Bausteine.

- Thema Aus- und Weiterbildung auf der Website des BMAS
- Bundesagentur für Arbeit (BA)
- Informationen für Schüler und Lehrer zum Thema Berufsfindung
- Publikationsverzeichnis des BMAS
- Gesetzesverzeichnis auf der Website des BMAS

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Überbetriebliches Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Brandenburg. Hier werden Lehrlinge in allen Bauberufen ausgebildet, 2001.
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Kombiausbildung bei Ford, Berufsausbildung und Studium, Köln, 2004.
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Ausbildungsplatzmesse der Wirtschaftsjunioren, Saarbrücken 2013. Ausbildungsplatzmesse der Wirtschaftsjunioren, Saarbrücken 2013.
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