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Sozialversicherung

Die in über 100 Jahren historisch gewachsenen Zweige der Sozialversicherung in Deutschland decken die verschiedenen Armutsrisiken für den Einzelnen bzw. seine Angehörigen ab (in der Reihenfolge ihrer Entstehung):

  • Krankheit (1883)
  • Unfall (1884)
  • Alter bzw. Invalidität (1889)
  • Arbeitslosigkeit (1927)
  • Pflegebedürftigkeit (1995)

Detaillierte Informationen zu Entstehung und historischen Entwicklung der einzelnen Zweige finden sie in den entsprechenden Epochen.

Gemeinsam ist allen Versicherungsformen die Orientierung an den folgenden Prinzipien.

  • Versicherungsprinzip: Es werden Beiträge von den Versicherten und den Arbeitgebern eingefordert (Ausnahme: Unfallversicherung). Diese begründen ein Anspruchsrecht auf Leistungen.
  • Zwangscharakter: Gesetzlich geregelte Versicherungspflicht.
  • Selbstverwaltung: Die zur Zahlung Verpflichteten bestimmen über die Verwendung der Mittel.
  • Rechtsstaatlichkeit: Sozialleistungen werden gezahlt oder zur Verfügung gestellt nach dem Anspruch des Einzelnen. Dieser Anspruch ist rechtlich geregelt.
  • Organisatorische Vielfalt: Absage an zentralistische Organisationsformen.

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